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Berühmte mit Parkinson

Von Theodor Roosevelt über Mao Tse-tung bis Leonid Breschnjev, von Raimund Harmstorf bis Peter Hofmann - die Liste bekannter Parkinson-Patienten ist lang.

Viele, wie etwa die bereits Verstorbenen Salvador Dali oder Prinz Claus der Niederlande zogen sich aufgrund ihrer Erkrankung mehr und mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Andere Prominente wie der kanadische Schauspieler Michael J. Fox, der bereits als junger Mensch erkrankte, oder die im Juni 2016 verstorbene Boxlegende Muhammad Ali, nutzen und nutzten dagegen ihre Popularität, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen.

Popularität nutzen für Aufklärung und Forschung

Bei Michael J. Fox machte sich die Parkinson-Krankheit bereits im Alter von 30 Jahren mit einem leichten Zucken der linken Hand bemerkbar; sieben Jahre danach ging der Hollywoodstar mit seiner Diagnose an die Öffentlichkeit. Trotz seiner Erkrankung führt Fox ein aktives Leben, ist als Autor und Produzent tätig und unterstützt mit seiner im Jahre 2000 gegründeten Stiftung "Michael J. Fox Foundation for Parkinson Research" die Erforschung der Erkrankung und die Entwicklung neuer Therapien.

Beim dreifachen Weltmeister im Schwergewichtsboxen Muhammad Ali wurde 1984 Morbus Parkinson diagnostiziert. 1989 gründete er in Phoenix das Muhammad Ali Parkinson Center, das sich auf die Diagnose und Behandlung von Parkinson-Patienten sowie auf die Erforschung der Krankheit und die Information von Betroffenen und Angehörigen spezialisiert hat. Außerdem bietet das Center Erholungsprogramme für Patienten und ihre Familien an und setzt sich für mehr Verständnis in der Öffentlichkeit ein. Am Muhammad Ali Parkinson Center werden auch Patienten behandelt und beraten, die − wie in den USA häufig − keine ausreichende Krankenversicherung haben.

Einen ähnlichen Weg beschritt zu Lebzeiten der deutsche Tenor Peter Hofmann, dessen Engagement insbesondere der Stammzelltherapie bei Morbus Parkinson galt. Im Jahr 2001 wurde an der Klinik für Neurologie in Marburg das Peter-Hofmann-Parkinson-Forschungsprojekt mit dem Ziel gegründet, den therapeutischen Nutzen von Stammzellen wissenschaftlich zu untersuchen. Nach dem Motto „Passivität passt nicht zu mir“ unterstützte der Sänger mit diesem Projekt Wissenschaftler bei ihrer Suche nach Therapiemöglichkeiten.

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