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Aktuelles zu Morbus Parkinson

Parkinson und Entspannungsübungen


  • Morbus Parkinson belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Gezielte Entspannungstechniken, die zusätzlich zu der medikamentösen Therapie durchgeführt werden, können die körperliche und seelische Anspannung mildern.179

    parkinson und entspannungsuebungen

    Mit Hilfe von speziellen Techniken Muskeln entspannen

    Parkinson-Patienten leiden oftmals unter muskulären Verspannungen, so dass es sinnvoll ist, mit Hilfe von speziellen Techniken die Muskeln bewusst zu entspannen. Entspannungsübungen können einer Verschlimmerung der Bewegungseinschränkungen und den damit verbundenen Schmerzen entgegenwirken. Darüber hinaus können sie eine gleichmäßige und ruhige Atmung fördern, bei Einschlafstörungen helfen und insgesamt das allgemeine Wohlbefinden der Betroffenen positiv beeinflussen.179

    Welche Entspannungstechniken gibt es für Parkinson-Patienten?

    Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Entspannungstechniken, die bei Morbus Parkinson - ergänzend zur medikamentösen Therapie - hilfreich sein können. Zu den am häufigsten angewendeten Techniken gehören sowohl die progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson als auch autogenes Training.

    Bewusste An- und Entspannung bei der progressiven Muskelentspannung

    Bei der progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson werden nacheinander einzelne Muskelgruppen für eine kurze Zeit bewusst an- und anschließend wieder entspannt. Auf diese Weise wird ein Zustand tiefer Entspannung des gesamten Körpers erreicht. Ziel des Verfahrens ist es, durch den Wechsel zwischen An- und Entspannung die Wahrnehmung für den eigenen Körper zu verbessern, was schließlich neben körperlicher auch zu psychischer Entspannung führen soll. Mit der Zeit soll der Betroffene lernen, muskuläre Entspannung herbeizuführen, wann immer er diese braucht.1 Zusätzlich können mit Hilfe dieser Entspannungstechnik auch körperliche Unruhe oder Erregung reduziert werden und Schmerzen gelindert werden.179

    Autogenes Training

    Das autogene Training ist eine Methode der Selbstruhigstellung und entstammt ursprünglich Beobachtungen aus der Hypnoseforschung. Diese Form von Entspannung basiert auf einer Art Selbsthypnose, wodurch ein Zustand der tiefen Entspannung und Ruhe erreicht wird. Das Training erfolgt zumeist in Gruppen unter Anleitung einer dafür ausgebildeten Fachkraft. Der Übende konzentriert sich auf bestimmte vermittelte Inhalte, die angenehme Gefühle von Ruhe, Schwere, Wärme und ruhiger Atmung hervorrufen. Mit Hilfe des autogenen Trainings gelingt es nicht nur, eine tiefe Entspannung des Körpers einschließlich Muskeln und Körperfunktionen herbeizuführen, sondern auch körperliche Beschwerden zu lindern. Oftmals sind Ausübende langfristig gesehen ruhig und gelassen.179

    Welche Technik ist für wen geeignet?

    Nicht jede Entspannungstechnik ist auch für jeden Parkinson-Patienten geeignet. So kann für den einen Betroffenen das autogene Training, für den anderen die progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson die bevorzugte Entspannungstechnik sein. Ausschlaggebend ist, wie sich der Patient während den Entspannungsübungen fühlt. Hat er den Eindruck, dass die entsprechende Technik auch den gewünschten Erfolg bringt oder bleibt der erhoffte Effekt aus? Jeder Patient muss letztendlich sein eigenes Urteil bilden und selber entscheiden, was ihm hilft bzw. gut tut. Sollten Zweifel an der Wirksamkeit aufkommen, ist es wichtig, dies frühzeitig bei dem entsprechenden Therapeuten anzusprechen. Nur so kann die Technik, die nicht zum gewünschten Erfolg führt, frühzeitig beendet und ein neues, hoffentlich optimales, Entspannungsverfahren gefunden werden.

    Wo werden Entspannungstechniken angeboten?

    Viele Menschen mit Morbus Parkinson profitieren von Entspannungsübungen und besuchen Kurse für Entspannungstechniken, wie z.B. progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder autogenes Training. Betroffene sollten bei Interesse an einer Kursteilnahme bei ihrer Krankenkassen bzw. Volkshochschule nachfragen, ob entsprechende Kurse angeboten werden. Gleichzeitig empfiehlt es sich, die Kostenerstattung vorher mit der Krankenkasse abzuklären.

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