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Aktuelles zu Morbus Parkinson

Parkinson und Fatigue


  • Der Begriff „Fatigue“ stammt aus dem Französischen und bezeichnet das Gefühl von anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung oder Antriebslosigkeit. Viele Parkinson-Patienten kennen diese Gefühle nur allzu gut. Bereits im frühen Krankheitsverlauf kann Fatigue bei Parkinson-Patienten auftreten. Das Gefühl tiefer Müdigkeit bzw. Erschöpfung kommt oftmals ganz unvorhergesehen und Menschen, die zuvor voller Energie waren, sind teilweise gezwungen, sowohl privat als auch beruflich kürzer zu treten.

    parkinson und fatigue

    Fatigue: ein unterschätztes Problem

    Obwohl Fatigue einen großen Einfluss auf die Lebensqualität und die Fähigkeit zur Durchführung alltäglicher Aktivitäten haben kann, wird das Problem bei Morbus Parkinson leider häufig unterschätzt wird. Eine US-Studie konnte zeigen, dass Beschwerden wie Fatigue, Schlafstörungen, Depressionen und Angst von Neurologen bei mehr als der Hälfte der ärztlichen Beratungen von Parkinson-Patienten nicht erkannt wurden.

    Mögliche Ursachen sind vielfältig.

    Die Ursachen von Fatigue bei Morbus Parkinson sind nicht vollständig geklärt. Trotzdem geht man davon aus, dass der Ursprung sowohl psychisch als auch körperlich sein kann. Das Symptom kann durch langsame Bewegungen, Muskelsteifheit, Depression, Veränderungen in der Beweglichkeit, aber auch durch Schlafstörungen und Parkinson-Medikamente ausgelöst bzw. verschlimmert werden. Dabei kann die Müdigkeit während des gesamten Tages auftreten oder wenn beispielsweise die Wirkung der Medikamente nachlässt.

    Fatigue aufgrund der typischen Parkinson-Beschwerden

    Durch die Verlangsamung und Verminderung der Beweglichkeit empfinden Parkinson-Patienten häufig Fatigue. So ist es für Betroffene mit verminderter Beweglichkeit beschwerlich und vor allem schwierig, Aufgaben in kurzer Zeit zu erledigen. Alltagsaufgaben, wie z.B. das tägliche Anziehen, stellen Patienten schon vor eine Herausforderung, die mit großer Anstrengung verbunden ist. Darüber hinaus beanspruchen die typischen Parkinson-Beschwerden, wie Tremor und Steifigkeit, die Muskeln der Betroffenen. Die Anspannung und das ständige Zittern führen schnell zur Ermüdung der Muskeln.

    Antriebslosigkeit durch Depressionen

    Im Zusammenhang mit der Parkinson-Erkrankung kommt es bei vielen Betroffenen zu depressiver und niedergeschlagener Stimmung. Dieser Zustand kann mit einem Verlust von Interesse und Freude, aber auch Antriebslosigkeit und erhöhte Ermüdbarkeit verbunden sein. Viele Parkinson-Patienten berichten von fehlender Motivation und Energie.

    Starke Müdigkeit und Erschöpfung am Tag durch Schlafstörungen

    Morbus Parkinson ist oft mit Schlafstörungen verbunden. So haben Parkinson-Patienten sowohl Schwierigkeiten einzuschlafen, aber auch durchzuschlafen. Der nächtliche Schlaf wird durch häufige und verlängerte Wachphasen unterbrochen. Der Schlafmangel führt zu einer vermehrten Müdigkeit am Tag und die betroffen Menschen haben ein größeres Risiko, in stillen und monotonen Situationen einzuschlafen, was je nach Situation zu einem Sicherheitsrisiko für den Patienten selbst, aber auch für Außenstehende sein kann. Die Gründe für die Schlafstörungen sind vielfältig, wobei neben Blasenproblemen auch häufig das Nachlassen der Wirksamkeit vieler Parkinson-Medikamente in der Nacht hierfür verantwortlich sind.

    Auch bestimmte Parkinson-Medikamente machen müde.

    Auch als Nebenwirkungen der eingenommenen Parkinson-Medikamente, vor allem in hoher Dosierung, können Fatigue und vermehrte Tagesmüdigkeit auftreten. So wurde beispielsweise die Gruppe der Dopaminagonisten mit abnormer Schläfrigkeit und Episoden plötzlichen Einschlafens in Verbindung gebracht.

    Mit dem behandelnden Neurologen sprechen.

    In erster Linie ist es wichtig, mit seinem Arzt über die Beschwerden zu sprechen. Dieser wird die bisherige Krankheitsgeschichte bzw. den aktuellen Gesundheitszustand erfragen und eine körperliche Untersuchung vornehmen, um andere Ursache, wie z.B. eine Anämie, ausschließen zu können. Danach wird er in Absprache mit dem Patienten über das weitere Vorgehen entscheiden.

    Was kann der Patient selbst tun?

    Es gibt eine Reihe von Dingen, die man beachten kann, um die Fatigue in Schach zu halten:

    • Sich gesund ernähren. Eine gesunde Ernährung ist wichtig, um bei Kräften zu bleiben.
    • Körperlich aktiv sein. Körperliche Betätigung (z.B. Fahrrad fahren, schwimmen, spazieren) hält fit – aber bitte in Maßen.
    • Gesunde Schlafgewohnheiten praktizieren. Feste Schlafzeiten, keine häufigen Schläfchen am Tag, ruhige Schlafatmosphäre, eingeschränkter Kaffee- und Alkoholgenuss.
    • Geistig aktiv bleiben. Langeweile macht häufig müde.
    • Viele Ballaststoffe und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
    • Schwere Tätigkeiten am besten dann vornehmen, wenn die Bewegung leicht fällt und die Medikamente gut wirken.
    • Seine Grenzen kennen und bei Bedarf, um Hilfe bitten. Sich zu viel zuzumuten, kann schnell zur Erschöpfung führen.

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