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Diagnose von Parkinson

Die Diagnose der Parkinson-Krankheit erfolgt hauptsächlich über die Symptome. Da Morbus Parkinson eine langsam fortschreitende Erkrankung ist, beginnen die Beschwerden meist schleichend und nehmen nach und nach immer weiter zu.

Nach den neueren Erkenntnissen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es verschiedene Frühsymptome gibt, die Jahre früher auftreten, bevor die typischen Hauptsymptome des Morbus Parkinson zu beobachten sind. Zu den Frühsymptomen gehören unter anderem: Riechstörungen, Verstopfung, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.

Frühzeitiges Gespräch mit Arzt - Diagnose von Parkinson

Die Frühsymptome des Morbus Parkinson werden häufig nicht richtig erkannt.

Es gibt kein typisches spezielles Frühsymptom, das eindeutig auf Morbus Parkinson hinweist. Leider gibt es bisher auch keinen Blut- oder Labortest, mit dem sich Morbus Parkinson bereits in frühen Stadien nachweisen ließe. Daher bleibt manchmal im Zweifel nichts übrig, als abzuwarten.

Zu den typischen ersten bewegungsbezogenen Anzeichen, die auf Morbus Parkinson hinweisen können, gehören Veränderung des Schriftbilds sowie schmerzhafte, einseitige Muskelverspannungen, die allerdings häufig als rheumatische Beschwerden fehldiagnostiziert werden. Zudem ist öfter das Schwingen eines Armes beim Gehen beeinträchtigt.

Vermutet der Arzt aufgrund von Beschwerden und der neurologischen Untersuchungen, dass ein Morbus Parkinson vorliegt, so kann zur Bestätigung der Diagnose der „L-Dopa-Test“ durchgeführt werden. Dabei wird geprüft, ob sich die Beschwerden durch die Einnahme eines Medikaments mit dem Wirkstoff L-Dopa verbessern. Eine fehlende Verbesserung spricht nahezu immer gegen das Vorliegen einer Parkinson-Erkrankung.

In speziellen Fällen, in denen neben Morbus Parkinson auch andere Krankheiten in Betracht kommen, können weitere Untersuchungen hilfreich sein, wie Computertomographie (CT), Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT). Dadurch können Erkrankungen ausgeschlossen werden, die zu ähnlichen Symptomen führen. Die Entscheidung, ob und welche Zusatzuntersuchungen notwendig sind, ist dabei von Patient zu Patient unterschiedlich und wird individuell vom Facharzt (Neurologen) getroffen. Bei Unsicherheiten sollten Sie Ihren Facharzt darauf ansprechen.

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