Parkinson Aktuell UCB

Top of this page
Skip navigation, go straight to the content

Krankheitsverlauf des Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung, die stetig voranschreitet und deren individueller Verlauf nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden kann. Zwar können moderne medikamentöse Parkinson-Therapien das Fortschreiten der Erkrankung nicht aufhalten, jedoch lassen sich Komplikationen im Krankheitsverlauf mindern und die Pflegeabhängigkeit hinauszögern.  

Die Lebenserwartung von Parkinson-Patienten ist gegenüber der Allgemeinbevölkerung vermutlich nur geringfügig niedriger (ausführlichere Informationen dazu finden Sie in dem Kapitel „Lebenserwartung bei Parkinson“). Jüngere Patienten müssen nicht vorzeitig ihren Beruf aufgeben, sondern können meist jahrelang oder sogar über Jahrzehnte ein ganz normales Leben weiterführen.

Normales Leben möglich - Verlauf von Parkinson

Parkinson-Patienten können in der Regel dank der modernen Medikamente jahrelang ihr Leben ohne wesentliche Einschränkungen fortführen.

Trotz der enormen medizinischen Fortschritte in den letzten Jahren bleibt Morbus Parkinson aber eine nicht heilbare, langsam voranschreitende Erkrankung. Die ersten bewegungsbezogenen Anzeichen von Morbus Parkinson können Schwierigkeiten bei der Ausübung von Alltagsaktivitäten sein, wie Ankleiden, Zuknöpfen, Schnüren, Zähneputzen oder Rasieren. Meistens ist die Störung zunächst auf eine Körperhälfte beschränkt. Manche Patienten ziehen ein Bein oder einen Fuß leicht nach. Bei über der Hälfte der Patienten ist das leichte Zittern der Hände das erste und auffallendste Symptom.

Im Laufe der Zeit nehmen die Bewegungsstörungen zu und können auf beiden Körperhälften auftreten. Die Schritte werden kleiner und Gang- sowie Gleichgewichtsstörungen kommen hinzu. Der Patient hat Schwierigkeiten beim Passieren von vermeintlichen Engstellen, wie Türen. Die Steifheit der rumpfnahen Muskulatur kann zu einer leicht gebeugten Körperhaltung führen. Weitere typische Beschwerden sind Schluckstörungen, eine leisere, monotonere Sprache sowie eine verarmte Mimik.

Durch Parkinson-Medikamente lassen sich die Symptome in der Regel lange Zeit, manchmal über Jahrzehnte, sehr gut kontrollieren, was ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht. Allerdings müssen die Medikamente durch den fortschreitenden Verlauf immer wieder neu angepasst und eingestellt werden.

 

Kostenloser Kontakt
UMFRAGE Helfen Sie uns, unsere Webseite für Sie noch weiter zu optimieren! Jetzt mitmachen! Diesen Hinweis verbergen
Vergrößern von Texten und Bildern:

Sie können Ihre Seite im Browser beliebig vergrößern oder verkleinern.

  • Vergrößern

  • Zum Vergrößern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "+". Für Mac-User: "Befehl" und "+".
  • Verkleinern

  • Zum Verkleinern drücken Sie die Tastenkombination "Strg" und "-". Für Mac-User: "Befehl" und "-".