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Hautveränderungen bei Parkinson

Neben den Symptomen, die den Bewegungsapparat betreffen, sind bei Parkinson-Patienten auch die Funktionen des autonomen Nervensystems betroffen. Das autonome, oder auch vegetative Nervensystem reguliert Körperfunktionen, die nicht willkürlich gesteuert werden. Dazu gehören unter anderem die Wärmeregulation des Körpers (Schweißbildung) und die Talgproduktion der Haut.

Störungen der Schweißsekretion

Parkinson-Patienten können eine veränderte Wärme- oder Kälteempfindung entwickeln. Das kann dazu führen, dass Parkinson-Patienten auch bei extremer Kälte spärlich gekleidet auf die Straße gehen und auch ohne körperliche Anstrengung oder große Hitze unter starkem Schwitzen leiden. Durch eine gestörte Regulation der Schweißdrüsen kann das Schwitzen in der Nacht besonders ausgeprägt sein. So können Betroffene regelrechte Schweißausbrüche haben und müssen daher in der Nacht zum Teil mehrfach den Schlafanzug wechseln. Die vermehrte Schweißsekretion betrifft besonders die Nacken-und Kopfregion, kann jedoch auch in anderen Körperteilen vorkommen. Eine verminderte Hitzetoleranz und Neigung zu massiven Schweißausbrüchen können schon zu Beginn der Erkrankung in Erscheinung treten.
 
Als Ursache wird eine Störung des Wärmeaustausches über die Hautgefäße bei Parkinson-Patienten angenommen. Die Beschwerden können sich durch die Einnahme von dopaminergen Medikamenten noch verstärken.

Infolge des übermäßigen Schwitzens müssen Patienten bei Hitze unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. Gegen Schwitzen können Medikamente eine leichte Verbesserung mit sich bringen. Luftige Nacht- und Bettwäsche aus Naturfasern (Baumwolle) sorgen für ein angenehmes Schlafklima. Die durchschwitzte Wäsche bzw. Bettwäsche sollte immer direkt gewechselt werden.

Viel Trinken beugt Hautveränderungen bei Parkinson vor.

Fettige Haut und Schuppenbildung

Bei einigen Patienten wird eine vermehrte Talgproduktion der Haut beobachtet, die sowohl fettige als auch trockene Haut zur Folge hat. Das verursacht zum einen ein öliges Hautbild, das besonders im Gesicht glänzend-fettig in Erscheinung tritt (Salbengesicht). Zum anderen können aber auch Schuppenbildung, Hautentzündungen oder sogar Ekzeme auftreten. Oft betroffen in diesem Zusammenhang ist der sensible Kopfhautbereich.

Es stehen medikamentöse Behandlungsmethoden zur Verfügung, mit deren Hilfe diese Beschwerden gelindert werden können.

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