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Morbus Parkinson gehört bei uns zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems. Laut Schätzungen sind in Deutschland rund 0,3 Prozent aller Menschen an Parkinson erkrankt - dies entspricht etwa 250.000 Betroffenen. Jährlich kommen zwischen 18.000 und 20.000 neue Erkrankungen hinzu.
Die Parkinson-Krankheit tritt vor allem in höherem Alter in Erscheinung. Fast die Hälfte aller Betroffenen erkrankt zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr, bei weiteren 30 Prozent tritt die Krankheit noch später auf. Als junger Erwachsener oder gar in der Jugend an Morbus Parkinson zu erkranken, ist dagegen eher selten: nur bei einem von zehn Betroffenen zeigen sich die Parkinson-Symptome bereits vor dem 40. Geburtstag.
Meistens, d.h. in rund Dreiviertel aller Fälle, tritt ein Parkinson-Syndrom auf, ohne dass ein spezieller Auslöser dafür gefunden wird. Diese Parkinson-Krankheit im engeren Sinne wird auch primärer Morbus Parkinson oder idiopathisches Parkinson-Syndrom genannt. Daneben gibt es eine Reihe von Hypothesen, wie eine Parkinson-Krankheit ausgelöst werden könnte. So wird unter anderem der Einfluss von Umweltfaktoren diskutiert. Auch genetische Faktoren spielen möglicherweise eine - wenngleich geringe - Rolle: Während 1% der 65-Jährigen in der Normalbevölkerung an einem Parkinson-Syndrom erkranken, so ist das Erkrankungsrisiko für Verwandte von Parkinson-Patienten mit 2% deutlich höher.
Mit Parkinson ist kein Tag wie der andere
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