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Weitere Behandlungsmöglichkeiten

In der umfassender Betreuung von Menschen mit Parkinson haben die nicht-medikamentösen Therapien wie Krankengymnastik, Logopädie oder Psychotherapie ihren festen Platz.

Durch eine regelmäßige Krankengymnastik kann die Beweglichkeit der Patienten - vor allem zu Beginn der Erkrankung - ganz entscheidend gefördert werden. Spezielle Übungen beugen schmerzhaften Verspannungen vor, trainieren den Gleichgewichtssinn und verbessern die Feinmotorik. Und mit Hilfe einer speziellen Atem- und Sprechtherapie lassen sich auch die bei Morbus Parkinson häufigen Sprech- und Schluckstörungen lindern. Um unangenehme Begleiterscheinungen einer Parkinson-Krankheit - z. B. Verspannungen, Schmerzen oder Schlafstörungen - zu lindern, können auch alternative Heilmethoden wie die Akupunktur helfen. Ob sich damit allerdings auch die eigentlichen Symptome der Erkrankung beeinflussen lassen, ist umstritten.

Mit der Parkinson-Krankheit zu leben, kann für viele Betroffene und ihre Angehörigen eine recht große Belastung darstellen, auch wenn die Diagnose heute viel von ihrem Schrecken verloren hat. Psychische Störungen, vor allem Depressionen, gehören in vielen Fällen zum Krankheitsbild eines Morbus Parkinson und sollten gezielt behandelt werden.


 

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