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Morbus Parkinson - Erste Schritte nach der Diagnose

Die DiagnoseParkinson-Krankheit“ trifft viele Betroffene völlig unvorbereitet und ist in aller Regel erst einmal ein Schock. Die Krankheit entwickelt sich schleichend, und viele der frühen Symptome werden zunächst auf normale Alterungsprozesse geschoben. Oft vermuten daher zuerst Angehörige oder Freunde, dass hinter ersten Bewegungsstörungen mehr stecken könnte. Mit der Diagnose und durch den ungewissen Verlauf der Erkrankung verändert sich für die Betroffenen vieles. Vor allem bei jüngeren Patienten, die sich im Gegensatz zu älteren Menschen in einer ganz anderen sozialen und wirtschaftlichen Situation befinden, wird oft die gesamte Lebensplanung infrage gestellt. 

Parkinson - Erste Schritte nach der Diagnose

Kein „hoffnungsloser Fall“ trotz Parkinson-Krankheit

Morbus Parkinson ist eine voranschreitende Krankheit und bis heute nicht heilbar. Parkinson-Patienten stehen mittlerweile jedoch sehr wirksame Therapiemaßnahmen zur Verfügung – gerade im Frühstadium der Krankheit sind die Symptome in der Regel gut behandelbar, sodass eine gute Lebensqualität über lange Zeit möglich ist. Betroffene können für sich selbst viel Sicherheit schaffen, wenn sie sich aktiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. Viele Krankenkassen und Selbsthilfeorganisationen bieten Parkinson-Patienten und ihren Angehörigen kostenlose Beratung und gezielte Hilfe an.

Informieren und beraten lassen

Viele Betroffene wissen zunächst gar nicht, was sich hinter dem Begriff „Morbus Parkinson“ verbirgt. Deshalb ist es wichtig, sich über das Krankheitsbild und seine Behandlungsmöglichkeiten genau zu informieren. Die Parkinson-Krankheit ist zwar nicht heilbar – es gibt aber viele medikamentöse und auch nichtmedikamentöse Möglichkeiten, um die Symptome möglichst lange zu kontrollieren. Erster Ansprechpartner hierfür ist der behandelnde Arzt. Scheuen Sie sich nicht nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder Ihnen etwas unklar ist. Auch der Austausch über Erfahrungen und Probleme mit anderen Betroffenen ist wichtig und eine gute Ergänzung zu Gesprächen mit Freunden und Familie.

Neben dem medizinischen Aspekt stellen sich viele Betroffene auch weitere Fragen, die ihr Leben und die Zukunft mit Parkinson betreffen. Auf den folgenden Seiten haben wir daher neben praktischen Tipps für Leben und Alltag weitere Informationen für Parkinson-Patienten zusammengefasst:

  • Wie kann ich mit meiner Erkrankung umgehen?
  • Wie können Angehörigen und Freunde mich unterstützen?
  • Wo finde ich spezialisierte Kliniken?
  • Wie können Selbsthilfegruppen mich im Umgang mit der Erkrankung unterstützen?
  • Welche sozialrechtlichen Aspekte gilt es bei der Parkinson-Erkrankung zu beachten?

 

Positiver und offener Umgang macht das Leben leichter

Morbus Parkinson ist eine Krankheit, die sich auf Dauer nicht verbergen lässt. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an offen und selbstbewusst mit der Erkrankung umzugehen. Familie und Freundeskreis können Sicherheit geben und helfen, die Diagnose zu akzeptieren. Darüber hinaus können sie eine wertvolle Unterstützung in der Therapie sein.

Generell gilt: Je konsequenter die Parkinson-Therapie durchgeführt wird, desto positiver kann sie sich auf den Krankheitsverlauf und damit auch auf die Lebensqualität auswirken. Versuchen Sie daher, positiv mit der Erkrankung umzugehen und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

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